Liebe, Lust & Leidenschaft

Rufus Beck liest Briefe von Wolfgang Amadeus Mozart an Maria Anna Thekla Mozart, Constanze Mozart und den einzig erhaltenen Brief an Aloysia Mozart.

Anna und Ines Walachowski spielen die vierhändigen Klavierstücke von W.A.Mozart (Klaviersonate C-Dur KV 521, Andante und Variationen KV 501, Auszüge aus „Die Zauberflöte“)

Dass Frauen in Mozarts Leben eine wichtige Rolle gespielt haben, ist nie ein Geheimnis gewesen.

Da ist die liebevolle Mutter, deren Warmherzigkeit und Humor den ruhenden Pol der Familie bilden, und die in einem schlecht beheizten Hinterhofzimmer stirbt, während ihr Sohn in den Pariser Salons konzertiert. Die Schwester Nannerl, die ihr Leben lang im Schatten des berühmten Bruders stand.

Das „Bäsle“, jene Cousine, mit der er den berühmten, erotischen Briefwechsel unterhält.

Und schließlich Constanze:

„Sie ist nicht häßlich, aber auch nichts weniger schön, ihre ganze Schönheit besteht aus zwei kleinen schwarzen Augen und in einem schönen Wachstum. Sie hat keinen Witz, aber gesunden Menschenverstand genug um ihre Pflichten als Frau und Mutter erfüllen zu können“, so beschrieb Wolfgang Constanze in einem Brief an den Vater.

Constanze Weber, die Frau, die mit 20 Jahren Mozart heiratete und ihn mit 29 begraben musste. Als sie 1777 Mozart kennen lernt, ist sie nicht seine erste Wahl. Er verliebte sich in die zwei Jahre ältere Schwester Aloysia, die diese Liebe nicht erwiderte. Erst als Mozart 1781 in Wien wieder auf Constanze trifft, beginnt die Liaison der beiden, die später in die Hochzeit 1782 mündet.