Presse

„ Das Publikum spürte sofort: Hier sitzen zwei Pianistinnen am Flügel, die traumwandlerisch sicher aufeinander eingespielt sind, sich im Gleichklang bewegen und verständigen, mit genau verteilten Rollen und in spürbarer Nähe und Vertrautheit. Dass sie klanglich wie aus einem Guss spielen, mit fabelhafter dynamischer Nuancierung und hervorragender Anschlagssensibilität, zeigten die Walachowskis schon in Chopins Thema und Variationen über ein Lied von Moore.
… mal leidenschaftlich, voller Glut und sehr pointiert im Rhythmischen, dann wieder sehnsuchtsvoll, einschmeichelnd im Melos klang das Spiel der Walachowskis.
Für den langen Beifall bedankten sich Anna und Ines Walachowski mit einem hinreißend schwungvollen Contratanz des polnischen Komponisten Moniuszko, dessen Contratänze sie auch auf CD aufgenommen haben“.
BADISCHE ZEITUNG

„Das Klavierduo Anna und Ines Walachowski verbindet nicht nur geschwisterliche Blutsbande, sondern eine besonders begnadete pianistische Traumtänzerei.
Facettenreich wechselten sie in der Ouvertüre die Sphären von surreal-träumerisch hin zum verspielt-charmanten Charakter bis hin zu frotzelnden „Puck“-Sprüngen der genial vertonten Shakespeare Vorlage. Die dahinhuschenden Leggiero-Passagen meisterten die beiden Pianistinnen als technisch aufmunternde Herausforderung. Die Mendelssohnsche Klavierversion erfasste in der Interpretation des Walachowski Duos viel von der Traumsphäre der Orchesterversion.
Dies glückte ebenso in drei ausgewählten Sätzen aus der grandiosen Rachmaninow-Klavierfassung von Tschaikowskys Dornröschen Suite: bildhaft entstand da durch den Flügel im Adagio großes Aktionsballett und berückte ein inniges Tableau im Panorama. Mit Furore entfaltete sich die melodisch prächtige Valse.
Die Walachowskis überzeugten durch ihre lebhafte Musikalität, ihre raffinierte Ausgestaltung und noble Farbgebung. Es wird nicht das letzte Konzert mit dem bezaubernden Duo in Erlangen sein.“
ERLANGER NACHRICHTEN

„Originell und unerträglich virtuos ist das Konzert von Carl Czerny für Klavier zu vier Händen und Orchester. Das Altenburg-Geraer Theater hat es ausgegraben, und Anna und Ines Walachowski nahmen sich des Soloparts an. Nur so möchte man es hören. Denn die Vorstellung, dass eine runde halbe Stunde halsbrecherischer Triller-Figuren weniger präzise und weniger perlend vorgetragen würden, ist beängstigend.
Die Walachowski Schwestern aber begegnen den geistvoll abstrusen Verschnörkelungen mit technischer Brillanz und musikalischem Intellekt. Ein unterhaltsamer Saisonauftakt der Philharmonischen Konzerte ist so garantiert.“
DRESDNER NEUESTE NACHRICHTEN

„Sie spielen wie aus einem Guss. Quicklebendig und wenig folkloristisch erleben wir sie in den Brahms Tänzen, charmant, genüsslich und gemütvoll bei Fauré und Tschaikowsky. Ihr Spiel ist nie langweilig und langatmig und hat immer ausreichend Platz für improvisatorische Momente. Das funktioniert aber nur, weil jede der beiden Pianistinnen immer genau spürt, was ihre Partnerin gerade vorhat, so dass man als Zuhörer den Eindruck hat, hier spielt ein Musiker vierhändig.“
PIZZICATO

 „Sie kamen, spielten und wurden stürmisch umjubelt: die jungen polnischen Pianistinnen Anna und Ines Walachowski, ein Klavierduo der musikalischen Superlative.
Bezwingend souverän wechselten sie haarnadelscharf die Tempi. Nicht nur im manuellen Gleichklang, sondern wie aus einem Geist und einem Atemflogen vier Hände in furioser Leichtigkeit übereinander und untereinander über die Flügeltastatur. Ob in lyrisch beseelten Passagen oder dem Feuerwerk sprühender Klangkaskaden, immer bezauberte und überzeugte das Duo im wechselvollen Reichtum farbig fesselnder Interpretationen, ließ in hoher Anschlagskultur den Flügel singen und donnern, entfaltete in vielen glückhaften Momenten ergreifend schöne oder feurig eruptive Momente.“
RHEINISCHE POST

 „Ungekünstelte Leichtigkeit, Vitalität und enorme Musikalität verbinden sich in den vor Virtuosität nur so funkelnden Darbietungen der polnischen Schwestern Anna und Ines Walachowski. Mit fast einem Dutzend CD-Veröffentlichungen haben sie sich als Klavierduo längst einen Namen gemacht und bezaubern ihre Zuhörer ein ums andere Mal durch pianistische Delikatesse, Eleganz und Sensibilität. Ihr Empfindungsreichtum scheint unerschöpflich, und das Zusammenspiel ist von einer geradezu traumhaften Sicherheit und Homogenität im Klang, wie es perfekter nicht sein könnte.“
Gießener Anzeiger

 „Hier begegnet dem Hörer ungekünstelte Leichtigkeit und stilistische Glaubwürdigkeit statt schaustellerischer oder exzentrischer Pianistik. Mehr noch: Die neue CD des Klavierduos Anna & Ines Walachowski mit Werken von Brahms, Fauré, Tschaikowsky und Stanislaw Moniuszko ist ein stimulierendes Erlebnis, sowohl die attraktive Repertoireauswahl betreffend […], als auch deren vor Vitalität nur so funkelnde Wiedergabe.
Abenteuerlust sowie großer Empfindungs- und Erfindungsreichtum kennzeichnen in einer Auswahl Ungarischer Tänze das Brahms-Spiel der Walachowski-Schwestern, das jeglichem Vergleich mit den Einspielungen durch die Kontarskys, „Labèques oder das Duo Tal & Groethuysen mehr als nur standhält. Den beiden Pianistinnen fehlt es an nichts, weder an Temperament, zündender rhythmischer Gestaltung, noch an Wärme oder klanglicher Sensibilität. Eleganz, Geschmeidigkeit und Kraft verbinden sich in den Tänzen Nr. 2 (d-Moll) und Nr. 7 (A-Dur); der Ernst, die Ausgelassenheit und hypnotisierende Motorik des Tanzes Nr. 5 (fis-Moll) werden mit einem für mich an Magie grenzenden manuellen und emotionalen Gleichklang bezwingend abgebildet, ebenso die sehnsuchtsvolle Romantik und das Schelmische der auf den ersten Blick so unscheinbaren Nr. 20 (e-Moll).
[…] Wie feinfühlig sich die beiden Polinnen rhythmisch, dynamisch und klanglich aufeinander abstimmen, das wird in der charmanten, fast schon zerbrechlich schönen, mal tänzerischen, mal verträumten Dolly-Suite op. 56 Gabriel Faurés überdeutlich. Hier verführen die Walachowskis mit lyrischer Anmut und Sinnlichkeit. Nicht minder ausdrucksstarke Klang- und Charakterbilder gelingen ihnen in der Dornröschen-Bearbeitung, verbunden mit einem faszinierenden Ordnungssinn, der sich in einem vorbildlichen Modellieren einzelner Stimmverläufe äußert, beispielsweise innerhalb des schwärmerischen Pas d’action. Fehlen noch die sechs Contredanses des als Begründer der polnischen Nationaloper geltenden Stanislaw Moniuszko (1819-1872). Unter den Händen von Anna und Ines Walachowski entpuppen sich diese vermeintlich harmlosen Petitessen als bezaubernde Kostbarkeiten voller Geist und Witz.
Mag es auch noch so abgegriffen und einfallslos klingen: Diese CD ist in allen Belangen einfach grandios.“
Klassik heute, Christof Jetzschke

(..)Beide Musikerinnen beharren auf einem luxuriösen Klavierklang, der das Instrument in den Vordergrund holt und erst in zweiter Linie das Werk. Da schwirren in der Bühnenmusik zu Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ die Elfen durch den Wald, aufgebracht durch den Streit ihres Herscherpaares Oberon und Titania.

(..) Gerade das sich von den restlichen Sätzen abhebende wundervoll ruhige Notturno mit seinem Waldesklang ist in der Interpretation der Walachowski Schwestern ein ästhetischer Ruhepol inmitten der bewegten Restsätze.

Kölner Stadtanzeiger

 

(..) Schon mit Robert Schumans „Bilder aus Osten“ zu Beginn zogen die grazilen Pianistinnen das Publikum in ihren Bann. Dann widmeten sie sich F.Chopins weniger bekannten, extrem wilden „Tarantella“, um von seinem zweiten, eher verträumten Grande Valse Brillante op. 34 zu dem perlendem dritten Walzer ihres Landsmannes überzugehen. Mit langhaltendem Applaus und Bravo-Rufen quittierten die Zuhörer die vier der Chopin-Walzer, bevor sie von den Walachowski Schwestern mit Maurice Ravels „Bolero“ restlos verzaubert wurden.(..)

General-Anzeiger  

 

Ihre jüngste CD Einspielung bietet Duo-Spiel vom Feinsten. Die Stücke haben sie vorher mehrfach im Konzert gespielt, was sich nicht nur in der Homogenität des Zusammenspiels, sondern auch im spontanen Zugriff niederschlägt, der einem das Gefühl eines Live-Auftritts vermittelt. Brahms’ Ungarische Tänze und Moniuszkos Kontretänze –eine echte Rarität! –kommen rhythmisch ungemein federnd und leichtfüßig daher, wobei der Klavierklang selbst in den dichtesten Passagen flexibel und transparent bleibt. Diese Qualität prägt auch die aus Rachmaninows Feder stammende Transkription der Nussknacker –Suite, deren walzernder Melodienzauber beschwingt und mit leuchtendem Ton am Ohr des Hörers vorbeirauscht. Mehr noch scheint dem Duo die raffinierte Tonkunst des Franzosen Gabriel Fauré zu liegen. Die sparsam gesetzen Linien der Dolly-Suite zeichnen sich jedenfalls mit großer Sensibilität nach und entwerfen eine fein ziselierte Bilderfolge aus der Zeit der Kindheit. Da lacht das die erwachsene Kinderseele und die des Klavierliebhabers ebenso.

Robert Nemecek, PIANO NEWS

 

(..) Ohne sich dabei in aufdringlicher Manier ins Rampenlicht zu stellen, bestechen die Geschwister Walachowski durch ihr allzeit perfektes und freies Zusammanspiel. Ihr Spiel ist so exzellent abgestimmt, dass man glaubt, einen einzigen Pianisten spielen zu hören, jedoch kein Klavierduo. Dieser Eindruck stellt sich schnell ein, weil man sich in der Musik schnell genug selbst verliert und aufhört darüber nachzudenken, ob ein einzelner Mensch überhaupt im Stande ist, ein Klavier auf diese Weise zum Klingen zu bringen. Aber mit dem Bewusstsein dieser Tatsache hört man bereits nach den ersten Sekunden dieser CD: hier spielen zwei wie Pech und Schwefel.

(..) Obwohl die beiden Geschwister nun schon seit Jahren im Duo spielen-Routine vermag sich glücklicherweise noch nicht einzustellen: in jedem Moment ist ihr Spiel aufregend. Anna & Ines Walachowski verlieren sich dabei auch nicht in ihrer eigenen Virtuosität sondern geben der Musik durch ihre freie Gestaltung den nötigen Raum.

KLASSIK. COM

 

(..) Im Konzert für zwei Klaviere und Orchester E-Dur des vierzehnjährigen Mendelssohn und in Francis Poulencs Konzert d-moll für die gleiche Besetzung besticht wiederum die Eintracht der Pianistinnen bis ins Tüpfelchen von Artikulation und Dynamik, das Miteinander von quirligem Temperament und Sorgfalt im Detail. Stilgemäß schwingt Mendelssohns Konzert weicher, härtet sich das hundertundneun Jahre jüngere Pendant mitunter perkussiv. Beide Werke klingen in der Aufnahme der schönen Schwestern plastisch und unterhaltsam.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

    

(..) So spielen sie auch: in hohen Maße zivilisiert und geistvoll und keine Sekunde langweilig.  Mozarts Sonate in D-Dur KV448 gewinnt sprühendes Leben, denn das perfekte jeu perlé, das die beiden beherrschen und demonstrieren, wird zu einem Spiel der gescheiten Andeutungen. Bei beiden bleiben Läufe bis in die letzten Sechszehntel voll kontrollierter Energie und spannend, Wiederholungen von Verzierungen werden nie gleich gespielt, sonder als Frage und Antwort, als Apercus und leicht hingeworfene Anmerkungen verstanden, mit minimalen Verzögerungen und nuancierten Akzenten gefärbt, so dass in der Tat ein hochintelligentes Zwiegespräch sich entwickelt, dem bei aller leggerezza feiner melancholischer Unterton eigen bleibt.

Es ist ein sehr persönlicher Mozart, den die Walachowskis spielen, und er wirkt trotzdem ausgesprochen authentisch.

Da denkt man bisweilen schon an den Mozart-Gesang der Schwarzkopf oder der jungen Lucia Popp.

Eine Mozart-Interpretation, die in ihrer élégance zur Zeit ihresgleichen nicht haben dürfte.

Norbert Ely, Deutschlandfunk