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Rauschender Beifall für vierhändiges Spiel.

Die Walachowski-Schwestern begeistern das Publikum im Kaisersaal der Abtei Brauweiler

Duo-Walachowski-Konzert

Das vierhändige Klavierspiel ist die intimste Form der Kammermusik. Hohes musikalisches Einverständnis ist dabei vonnöten, über dasdie Schwestern Anna und Ines Walachowski in besonderem Maße verfügen.

Am Samstag gaben die Pianistinnen, die seit 20 Jahren als Duo auftretenauf Einladung des Freundeskreises Abtei Brauweiler ein Konzert im vollbesetzten Kaisersaal. Hier musizierten die polnischstämmigen Musikerinnen so temperamentvoll, farbig und animierend, dass es dafür am Ende völlig zu Recht rauschenden Beifall gab.

Wegbereiter des vierhändigen Klavierspiels, das sich im 19.Jahrhundert besonderer Beliebtheit erfreute, war Wolfgang Amadeus Mozart, der mit der Sonate KV 521zu Gehör kam. Das heitere, lebensfrohe Werk war ein gut gewählter Einstieg in das Programm. Das perlende Allegro floss den Pianistinnen mühelos aus den Fingern. Einfühlsam und feinsinnig gelang der langsame Satz; beim Alegretto setzten die Schwestern mit differenzierter Dynamik die Akzente. Deutlich komplexer sind Andante und Variationen von Felix Mendelssohn Bartholdy, die kaum als musikalische Leichtkost für den Hausgebrauch taugen. Hier fsselte die absolute Präzision im Zusammenspiel, mit der die Musikerinnen für sich einnahmen. Die anspruchsvollen Variationen eines volksliedhaften Themas reichen von lockeren ornamentalen Umspielungen über dramatische Akkordgewitter bis zur orchestraler Klangwucht, die auf bannende Weise und mit virtuoser Brillanz dargestellt wurde. Überaus druckvoll agierten die Partnerinnen hier immer in der sicheren Gewissheit , dass man zusammen perfekt funktionert und jede sich blind auf die andere verlassen kann.

Ein seltener Gast im Konzertsaal sind Robert Schumanns“Bilder aus Osten“ op. 66. Der Komponist hat die sechs kleinen Stücke mit eindeutigen Spielanweisungen versehen, die Ines und Anna Walachowski frei und flexibel auslegten, den jeweiligen Charakter aber zugleich plastisch herausstellten. Pianistenfutter erster Güte und sichtlich ganz nach dem Geschmack der Schwestern sind die Ungarischen Tänze von Johannes Brahms. Bei den kurzen Bravourstücken flogen die Hände nur so über die Tasten.

Ungemein populär ist auch Maurice Ravels „Bolero“. Eine fast rauschhafte Wirkung geht von dem ostinaten Rhythmus aus, den Anna Walachowski in einer geradezu zirzensischen Meisterleistung herunterhämmerte, während sich Ines den Themen widmete , die darüber variiert werden.

Die Begeisterung der Zuhörer war groß, für den Applaus bedankte sich das Duo mit Aram Chatschaturjans rasantem „Säbeltanz“. – Von Hanna Styrie, Kölner Stadtanzeiger, 12.04.2016


 

CD Produktion beim Deutschlandfunk,

CD Veröffentlichung im Herbst 2016 bei Oehms Classics

 


 

Virtuose Technik und ganz viel Gefühl

duo-walachowski-kw

Es waren Originalkompositionen, mit denen Anna und Ines Walachowski am Sonntag beim Galeriekonzert aufhorchen ließen. Felix Mendelssohn und mehr noch Robert Schumann gelten als ausgesprochene Klavierkomponisten, die für dieses Instrument ein immenses Oeuvre geschaffen haben. Und beide hatten offenbar Spaß daran, nicht nur allein, sondern zu zweit an den Tasten zu sitzen.

Felix Mendelssohn und mehr noch Robert Schumann gelten als ausgesprochene Klavierkomponisten, die für dieses Instrument ein immenses Oeuvre geschaffen haben. Und beide hatten offenbar Spaß daran, nicht nur allein, sondern zu zweit an den Tasten zu sitzen. Felix womöglich mit seiner Schwester Fanny, Robert mit seiner Gattin Clara – eine Tatsache, der etliche Stücke für Klavier zu vier Händen zu verdanken sind. Originalkompositionen also, mit denen Anna und Ines Walachowski am Sonntag beim Galeriekonzert aufhorchen ließen.

Gerade in Mendelssohns „Andante und Variationen“ geht es schon ganz mächtig zur Sache. Da entfachen eben nicht zwei, sondern gleich vier Hände ein reiches Girlandengewebe voller Töne, stemmen hymnisch sich steigernde Akkorde, drehen auf bis hin zu orchestraler Klangwucht. Und dies alles unter Einsatz hoch virtuoser Technik und – was noch weit wichtiger ist – dem synchronen Gefühl beider Pianistinnen für die kleinen, feinen Gestaltungsnuancen. Auch Robert Schumanns „Bilder aus dem Osten“, diese sechs Impromptus von so ganz unterschiedlicher Faktur, zeugen von diesem gemeinsamen Atem, lassen dessen präzis mit- und ineinander verzahntes Spiel auf den 88 schwarzen und weißen Tasten aufblitzen.

Aus dem Geist der Romantik heraus empfinden sie auch Wolfgang Amadeus Mozarts C-Dur-Sonate. Das äußert sich in vielfach differenzierter Dynamik, die mitunter bis hinein ins extreme Pianissimo führt – was auf den Instrumenten, die Mozart zu seinen Lebzeiten gekannt hat, sicher kaum darstellbar war. Gleichwohl ist dies eine gültige, sehr heutige Lesart dieser Musik.

Als ästhetisch gar nicht ganz so weit von Walachowskis Mozart-Deutung entfernt erwiesen sich die sechs „Contratänze“, komponiert von Stanislaw Moniuszko, dem Schöpfer der polnischen Nationaloper „Halka“, die heute immer mal wieder auf den Spielplänen der Theater steht. Muniuszko – ein Komponist ganz auf der Höhe seiner Zeit, und nah an den musikalischen Wurzeln des in Polen geborenen Walachowski-Duos. Angereichert mit folkloristischem Einschlag, was man genau so gut auch von Maurice Ravels berühmtem „Bolero“ sagen kann. Diesen Schlager kennt nun wirklich (fast) jeder – in der Orchesterfassung! Aber für Klavier vierhändig? Just diese selten einmal zu hörende Version markierte das grandiose Finale des Programms dieses Galerie-Konzertes, vom Publikum heftig umjubelt. Wohl nicht zuletzt angesichts der geradezu athletischen Meisterleistung von Anna Walachowski und dem von ihr (fast) allein und permanent ins Klavier gehämmerten Rhythmus. Restlos überzeugend indes ist diese Version nicht. Zu sehr fehlt es an der Addition orchestraler Farben, aus der heraus die große Sogkraft dieser Partitur entsteht. Dennoch: Warendorfs Publikum war hingerissen – und bekam gleich zwei Zugaben für seinen Beifall mit Händen und Füßen! – Christoph Schulte im Walde, Westfälische Nachrichten, 23.11.2015


 Ein Konzert der Spitzenklasse

Anna und Ines Walachowski überzeugten bei den Schlosskonzerten Königs Wusterhausen mit einer überragenden Bühnenpräsenz, einem außergewöhnlichen Einklang am Klavier und einem durchdachten, ausgewogenen Programm.

Königs Wusterhausen Am Samstagabend luden die Initiatoren der Schlosskonzerte Königs Wusterhausen zu einem vierhändigen Klavierkonzert in die Kavalierhäuser von Schloss Königs Wusterhausen ein. Die Schwestern Anna und Ines Walachowski zogen mit einem ausgereiften und durchaus intellektuell zusammengestellten Programm die Gäste der Schlosskonzerte in ihren Bann: Den Auftakt bildete Wolfgang Amadeus Mozarts Sonate C-Dur für Klavier zu vier Händen; zunächst im Allegro leicht und beflügelnd, dann – im Andante – einfühlsam, feinsinnig und besonders in seinem klaren Ton unglaublich überzeugend, um dann im Allegretto mit einem akzentuierten und geradezu gravitätischen Schluss zu enden. Eine gute Überleitung zu dem Andante und Variationen B-Dur von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Dieses im Vergleich komplexere Stück bildete mit seinen Akkorden und Läufen einen deutlichen Kontrast zu Mozart. So war naturgemäß der Vortrag deutlich kraftvoller und spannungsgeladener. Die künstlerische Komplexität griffen Anna und Ines Walachowski nach der Pause mit Robert Schumanns Bilder aus Osten erneut auf, die auf eine literarische Vorlage Friedrich Rückerts zurückgehen, und durchaus vorsichtige Anklänge an die Orientalistik beinhalten. Das Programm erfuhr im Folgenden eine weitere Variation und Steigerung mit einer kunstvollen Interpretation einer Auswahl von Johannes Brahms Ungarischen Tänzen und endet im Finale mit Maurice Ravel Bolero für Klavier zu vier Händen. Anna und Ines Walachowski wurden dem gewählten künstlerischen Anspruch auf ganzer Linie gerecht: Ihr Zusammenspiel war voller Harmonie, in dem alles stimmte, und das jede einzelne Feinheit der anspruchsvollen Kompositionen bis ins kleinste Detail berücksichtigte, so ihr klares, schnörkelloses Spiel von Mozarts Sonate über die Spannungsmomente, die sie in den Variationen von Mendelssohn-Bartholdy aufbauten bis hin zu den Klangeindrücken bei Schumanns Bilder aus Osten. Nicht weniger beeindruckend waren die präzisen charakteristischen Anschläge, mit denen sie Brahms Ungarische Tänze überaus überzeugend interpretierten und die sensationelle Darbietung von Ravels Bolero: Die Konzentriertheit und Ernsthaftigkeit, mit der sie geduldig das immer gleiche Thema vortrugen gepaart mit dem packenden Crexcendo hielten die Zuhörer bis zur letzten Minute in Atem, die dann in den begeisterten Beifall ausbrachen. Eine rundum gelungene Spitzendarbietung eines hochkarätigen Programms auf technisch höchstem Niveau mit einem Klavierduo der Spitzenklasse: Anna und Ines Walachowski.


“Mit gemischten Gefühlen wurde die Umsetzung von Maurice Ravels “Bolero” zu vier Händen am Klavier erwartet. Wie gelingt es wohl, ein derart auf die orchestrale Umsetzung gemünztes Werk auf die Tasten umzuschreiben? Der Bolero läuft schnell Gefahr, in der nicht enden wollenden Melodie und Rhytmik abgegriffen zu wirken, zumal dem Klavier die orchestrale Farbpalette fehlt. Man kann nur sagen: auch diese Ausführung gelang und beeindruckte ungemein. Die Schwestern erwiesen sich als Anschlagskünstler und entlockten dem Flügel mannigfaltige Klangeindrücke, der Spannungsbogen ließ keine Wünsche offen. Der Bolero wurde zum weiteren Höhepunkt des Nachmittags, der gar zu Bravo-Rufen hinreißen ließ. Ein in allen Aspekten gelungenes Abschlußkonzert, das mit Standing ovations belohnt wurde.” – Barbara Mühlenhoff


Mai 2015, Reportage vom Festival Probaltica, Polen

Telewizja Toruń


Anna und Ines Walachowski zählen zu den führenden Klavierduos der Gegenwart. Sie erzeugten Gänsehautgefühl.

Rheinische Post 12.5.2015

Mit den wunderbar leicht und brillant perlenden Läufen der Mozart Sonate D-Dur KV 448 für zwei Klaviere wählten die attraktiven Musikerinnen einen erfrischend beschwingten Auftakt.
Herrlich singend und filigran ausgeleuchtet im delikaten Anschalg setzten sie das Andante vom lebhaften ersten Satz ab, um im Übergang zum übermütig funkelnden Molto Allegro erneut und souverän den Gegensatz zu zelebrieren. Zu Gershwins Drei Preludes und Rhapsody in Blue für zwei Klaviere nahm das Duo sein Publikum mit in eine vollkommen andere Klangwelt. Es gestaltete die jazzig inspirierte Musik aufwühlend, temperamentvoll, aber auch mit schwebend entrückt anmutenden und heißblütig vibrierenden Klangbildern. Geheimnisvolle und doch berauschende Steigerungen fanden ihr Gegenstück in kapriziös hingehauchten Momenten. Zu ihrer Interpretation von Camille Saint-Saens Introduction und Rondo capriccioso genossen die Besucher erneut ein unendlich fein verwobenes Spiel, das Leichtigkeit ausstrahlte , aber auch rassige Steigerungen barg. Das Programm verriet, dass Darius Milhaud seine Scaramouche Suite für zwei Klaviere aus der Bühnenmusik zu einer Moliere Komödie entwickelte. Die rasante und grandios keck angelegte Interpretation des Eingangssatzes „Vif“ erweckte den Charakter des Scaramouche aus der Commedia dell’Arte grandios zum Leben. Nach dem kostbar feinen Ausdruck des langsamen zweiten Satzes vereinten Anna und Ines Walachowski zum abschließenden „Brazileira“ über südamerikanischem Samba Feuer und Virtuosentum. Für das Finale wählten die Pianistinnen den von Ravel für zwei Klaviere bearbeiteten „Bolero“. Die überaus spannungsreiche und packende sowie hinreißend souveräne Darbietung sorgte für Gänsehautgefühl. Für den begeisterten Beifall gab es eine Zugabe, natürlich wieder im Kontrast zum Vorgängerstück.


Forsche Virtuosinnen

Die Schwestern Walachowski spielen im Schumannhaus vierhändig

Von Guido Krawinkel | Bonner Generalanzeiger 05.03.2015

Das vierte Hauskonzert im Schumannhaus wurde von dem Klavierduo Anna und Ines Walachowski mit einem Programm gestaltet, das zwar bekannte Namen bereithielt, aber dennoch mit einigen selten gespielten Überraschungen aufwarten konnte. Robert Schumanns „Bilder aus dem Osten“ etwa, eine Sammlung von sechs Impromptus, die auf eine literarische Vorlage Friedrich Rückerts zurückgehen. Deren orientalischer Anschlag war zwar hier und da zu spüren, dennoch konnte man hier ganz originären Schumann hören. Die Walachowskis pflegten einen drängenden Impetus in ihrer Interpretation, wobei sie aber den Charakter der Stücke sehr genau trafen.


Konzert-Eichstaett

Umjubelter Konzertabend im Eichstätter Spiegelsaal!
Die Schwestern Anna und Ines Walachowski brachten den barocken Saal mit ihrem intensiven Klavierspiel im Rahmen der Pro-Musica-Konzerte fast zum Beben. Vierhändig interpretierten die „Weltstars“, so Veranstalter Andreas Meixner, Werke der Klassik und der Romantik…
Von: Regina Greck, Eichstaetter Kurier, 3.12.2014

P o r t r a i t   P i a n o N e w s
Temporeich und dynamisch – Anna und Ines Walachowski
Von: Robert Nemecek

Mozart Vergleich  – Diskothek: W.A. Mozart: Sonate für 2 Klaviere D-Dur, KV 448
Montag, 27. Januar 2014, 20.00 – 22.00 Uhr, SRF 2 Kultur
Gäste im Studio: Andreas Grau und Urte Lucht
Gastgeberin: Eva Oertle

Ohne Ur-Vertrauen geht es nicht“Einfach grandios”: So werden sie bejubelt. Anna und Ines Walachowski gelten als Klavierduo der Spitzenklasse. Am Dienstag spielen sie wieder in Reutlingen. Vorab sprachen sie mit uns über – na was wohl: Musik!
Von: Otto Paul Burkhardt | Reutlinger Nachrichten vom 15. Februar 2014

Arte – Interview – mit Teresa Pieschacón Raphael

VIDEOS

ARTE – “Klavier-Doppel”, ein Portraitfilm

rbb – Portrait

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